Allgemeine Geschäftsbedingungen
ESG Bildungszentrum Vacha
Stand 2026
1 Geltungsbereich und Veranstalter
1.1 Veranstalter und Vertragspartner ist Elena Glotzbach, handelnd unter ESG Bildungszentrum Vacha, Bahnhofstraße 19, 36404 Vacha, Telefon 0151 4125 1493, E-Mail info@esg-vacha.de.
1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Buchung und Teilnahme an den vom ESG Bildungszentrum Vacha angebotenen Seminaren, Workshops, Seminarreihen sowie Aus- und Fortbildungen, soweit sie bei Vertragsschluss wirksam einbezogen werden. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.
1.3 Für die Stornofristen werden zwei Veranstaltungsgruppen unterschieden. Mehrmonatige Fachausbildungen sind die als zusammenhängender Lehrgang gebuchten Ausbildungen in Tierheilpraktik, Hundephysiotherapie, Pferdephysiotherapie, Tierosteopathie, TCVM und Huforthopädie. Dazu gehören auch Intensivausbildungen von neun oder zehn Monaten sowie zweijährige Ausbildungen. Weitere Lehrgänge gehören nur dann zu dieser Gruppe, wenn sie vor der Anmeldung ausdrücklich als mehrmonatige Fachausbildung mit der Stornofrist nach Ziffer 6.2 ausgewiesen werden.
1.4 Alle übrigen Veranstaltungen fallen unter Ziffer 6.3. Dazu gehören insbesondere eintägige Seminare, Wochenendseminare, dreitägige Workshops und mehrteilige Seminarreihen. Wird lediglich ein einzelnes, selbstständig buchbares Modul einer Fachausbildung gebucht, gilt für dieses Modul ebenfalls Ziffer 6.3.
1.5 Für Veranstaltungen mit Online- oder Selbstlernanteilen gelten ergänzend die vereinbarten Angaben zu Umfang, Zugang, Betreuung und technischen Voraussetzungen. Zwingende Vorschriften, insbesondere des Fernunterrichtsschutzgesetzes, bleiben unberührt.
2 Anmeldung und Vertragsschluss
2.1 Die Darstellung der Veranstaltungen auf der Homepage und in Informationsmaterialien ist eine Einladung zur Abgabe einer Anmeldung. Mit der Anmeldung gibt der Teilnehmer ein Angebot zum Abschluss eines Vertrags über die bezeichnete Veranstaltung ab.
2.2 Der Vertrag kommt zustande, wenn das ESG Bildungszentrum Vacha die Anmeldung ausdrücklich in Textform, beispielsweise per E-Mail oder durch eine als Annahme erkennbare Anmeldebestätigung oder Rechnung, annimmt. Eine automatisierte Eingangsbestätigung ist noch keine Vertragsannahme, sofern sie nicht ausdrücklich etwas anderes erklärt.
2.3 Vor Abgabe einer zahlungspflichtigen Onlineanmeldung werden die wesentlichen Vertragsinformationen einschließlich Gesamtpreis, Leistungsumfang, Laufzeit und einschlägiger Stornofrist bereitgestellt. Gesetzliche Anforderungen an die Gestaltung zahlungspflichtiger Buchungsschaltflächen bleiben unberührt.
2.4 Vertragssprache ist Deutsch. Die Vertragsinformationen und die bei Vertragsschluss geltenden AGB werden dem Teilnehmer mit der Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise als E-Mail-Anhang, zur Verfügung gestellt. Der Teilnehmer sollte diese Unterlagen aufbewahren.
2.5 Teilnahmevoraussetzungen und gegebenenfalls benötigte Vorkenntnisse ergeben sich aus der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung. Sie müssen vor der Anmeldung erkennbar sein.
3 Leistungen und Ausbildungsabschluss
3.1 Inhalt, Umfang, Termine, Unterrichtszeiten, Unterrichtsform, Unterrichtsorte und eingeschlossene Materialien ergeben sich aus der bei der Anmeldung maßgeblichen Veranstaltungsbeschreibung und den getroffenen Vereinbarungen. Die Anmeldebestätigung fasst die vereinbarten Leistungen zusammen. Abweichungen vom Angebot bedürfen einer Vereinbarung.
3.2 Präsenzunterricht findet je nach Angebot in der Schule, an einem Lehrhof oder an einem anderen zuvor mitgeteilten Praxisort statt. Verpflichtende Online- oder Selbstlernabschnitte und deren Beginn müssen vor Vertragsschluss ausdrücklich ausgewiesen werden.
3.3 Lehrmaterialien werden in der vereinbarten Form bereitgestellt. Bei Seminaren erfolgt der Versand digitaler Seminarunterlagen, soweit nicht anders angekündigt, ungefähr eine Woche vor Beginn; bei kurzfristiger Buchung entsprechend später. Zusätzliche Druck-, Versand-, Material-, Prüfungs- oder Zertifikatskosten werden nur berechnet, wenn sie vor Vertragsschluss ausgewiesen und vereinbart wurden.
3.4 Anreise, Unterkunft und Verpflegung sind nur enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist. Im Übrigen organisiert und bezahlt der Teilnehmer diese Leistungen selbst. Gesetzliche Ersatzansprüche bei einer vom Veranstalter zu vertretenden Pflichtverletzung bleiben unberührt.
3.5 Bei Fachausbildungen können begleitendes Selbststudium, Fallarbeiten, praktische Übungen und Prüfungen Bestandteil des vereinbarten Leistungsumfangs sein. Anforderungen an Prüfungszulassung, Bewertung, Wiederholung und Abschluss werden vor der Anmeldung in der Ausbildungsbeschreibung oder einer einbezogenen Prüfungsordnung erläutert.
3.6 Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate werden entsprechend den angekündigten Teilnahme- und Prüfungsbedingungen ausgestellt. Eine Garantie für das Bestehen einer Prüfung oder einen bestimmten beruflichen oder wirtschaftlichen Erfolg wird nicht übernommen. Die Pflicht zur ordnungsgemäßen Erbringung der vereinbarten Ausbildungsleistung bleibt bestehen.
3.7 Schul- und Verbandsprüfungen sind keine staatlichen Prüfungen. Die Mitwirkung einer Tierärztin oder eines Tierarztes begründet für sich genommen keine staatliche Anerkennung des Abschlusses. Ein Zertifikat ersetzt keine für die spätere Tätigkeit gesetzlich erforderliche Erlaubnis oder besondere Sachkunde.
3.8 Teilnehmer erhalten auf Wunsch für die Dauer einer Fachausbildung kostenlos einen Studienausweis des ESG Bildungszentrums Vacha. Der Ausweis ist kein Nachweis eines staatlich anerkannten Studiums.
4 Gebühren und Zahlung
4.1 Es gelten die vor Vertragsschluss vereinbarten Gesamtpreise einschließlich einer gegebenenfalls anfallenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Die vereinbarten Gebühren werden für bereits geschlossene Verträge nicht einseitig erhöht.
4.2 Bei Seminaren und Workshops wird die Rechnung grundsätzlich etwa sechs Wochen vor Beginn versandt. Bei späterer Buchung erfolgt der Versand entsprechend später. Die Gebühr ist innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung zu zahlen, sofern vor Vertragsschluss keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde.
4.3 Bei Fachausbildungen können Ratenzahlungen vereinbart werden. Anzahl, Höhe und Fälligkeit der Raten ergeben sich aus der vor Vertragsschluss vereinbarten Zahlungsregelung. Ohne eine solche Vereinbarung wird eine Ratenzahlung nicht allein durch diese AGB begründet.
4.4 Die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das in der Rechnung genannte Konto. Gesetzlich vorgesehene Zahlungs- und Fälligkeitsregelungen, insbesondere bei Fernunterrichtsverträgen, bleiben unberührt.
4.5 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Berechtigte fällige Forderungen können zur Beitreibung an einen Rechtsanwalt oder ein Inkassounternehmen übergeben oder abgetreten werden. Zusätzliche Kosten sind nur zu erstatten, soweit dies gesetzlich vorgesehen ist. Die bloße Übergabe an ein Inkassounternehmen führt nicht dazu, dass noch nicht fällige Ausbildungsraten sofort fällig werden.
5 Gesetzlicher Widerruf
5.1 Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit dessen gesetzliche Voraussetzungen vorliegen. Hierüber informiert die gesonderte Widerrufsbelehrung einschließlich Muster-Widerrufsformular.
5.2 Die gesetzliche Widerrufsfrist und die vertraglichen Stornofristen nach Ziffer 6 sind voneinander unabhängig. Bei wirksamer Ausübung eines gesetzlichen Widerrufsrechts werden keine vertraglichen Stornokosten erhoben. Ein gegebenenfalls gesetzlich zulässiger Wertersatz richtet sich ausschließlich nach den gesetzlichen Voraussetzungen.
5.3 Eine kurzfristige Anmeldung oder die Übersendung von Unterrichtsmaterial führt nicht automatisch zum Verlust des gesetzlichen Widerrufsrechts. Für einen Leistungsbeginn während der Widerrufsfrist und ein etwaiges vorzeitiges Erlöschen gelten die gesetzlichen Anforderungen. Erforderliche ausdrückliche Erklärungen werden gesondert eingeholt und nicht durch die Zustimmung zu diesen AGB ersetzt.
6 Stornierung vor Veranstaltungsbeginn
6.1 Der Teilnehmer kann seine Buchung vor Veranstaltungsbeginn nach den folgenden Regelungen stornieren. Die Erklärung ist in Textform, beispielsweise per E-Mail an info@esg-vacha.de, abzugeben. Maßgeblich ist ihr Zugang beim ESG Bildungszentrum Vacha.
6.2 Mehrmonatige Fachausbildungen nach Ziffer 1.3 können bis einschließlich zum 84. Kalendertag vor dem vereinbarten Ausbildungsbeginn kostenfrei storniert werden. Ab dem 83. Kalendertag vor Ausbildungsbeginn gelten die Regelungen über den konkret nachzuweisenden Ausfallschaden nach Ziffer 6.5.
6.3 Alle übrigen Veranstaltungen nach Ziffer 1.4 können bis einschließlich zum 42. Kalendertag vor dem vereinbarten Veranstaltungsbeginn kostenfrei storniert werden. Ab dem 41. Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn gelten die Regelungen über den konkret nachzuweisenden Ausfallschaden nach Ziffer 6.5.
6.4 Bei einer als Gesamtpaket gebuchten Ausbildung oder Seminarreihe ist der erste vereinbarte verpflichtende Unterrichtsabschnitt maßgeblich. Dazu zählt ein ausdrücklich vereinbarter verpflichtender Online- oder Selbstlernabschnitt vor dem ersten Präsenztermin. Die bloße Übersendung von organisatorischen Informationen oder vorbereitenden Unterlagen verschiebt den Beginn nicht. Eine freiwillige frühere Freischaltung verändert den für die Stornofrist vereinbarten Beginn nicht ohne eine gesonderte Vereinbarung.
6.5 Bei einer Stornierung nach Ablauf der kostenfreien Frist kann das ESG Bildungszentrum Vacha Ersatz des durch die Stornierung tatsächlich entstandenen und konkret nachgewiesenen Ausfallschadens verlangen. Bei der Berechnung werden insbesondere ersparte Aufwendungen, Einnahmen aus einer anderweitigen Vergabe des Platzes und zumutbare Möglichkeiten zur Schadensminderung berücksichtigt. Die Berechnung wird dem Teilnehmer nachvollziehbar mitgeteilt. Der Betrag ist höchstens auf die vereinbarte Veranstaltungsgebühr begrenzt. Bereits geleistete Zahlungen werden angerechnet; ein darüber hinausgehender Betrag wird erstattet.
6.6 Der Teilnehmer kann einen geeigneten Ersatzteilnehmer benennen. Dieser muss die angekündigten Teilnahmevoraussetzungen erfüllen und in die Buchung eintreten oder einen entsprechenden Teilnahmevertrag schließen. Die Zustimmung darf nur aus sachlichem Grund verweigert werden. Wird der Platz dadurch zu denselben Konditionen vollständig besetzt, entfallen die Stornokosten.
6.7 Wird der Platz unabhängig von der Benennung eines Ersatzteilnehmers anderweitig vergeben, werden die dadurch erzielten Einnahmen bei der Berechnung des Ausfallschadens berücksichtigt. Ein Ausfall darf nicht doppelt berechnet werden.
6.8 Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts- und Kündigungsrechte bleiben unberührt. Soweit deren Voraussetzungen vorliegen, richten sich die finanziellen Folgen nach den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften und nicht nach einer abweichenden Stornokostenregelung.
7 Nichtteilnahme und Beendigung laufender Ausbildungen
7.1 Die bloße Nichtteilnahme an einer gebuchten Veranstaltung oder an einzelnen Unterrichtseinheiten ist keine Stornierung oder Kündigung. Bei einem fortbestehenden Vertrag richten sich Vergütungsansprüche nach den gesetzlichen Vorschriften; insbesondere sind gegebenenfalls ersparte Aufwendungen und anderweitiger Erwerb anzurechnen.
7.2 Nach Beginn einer Fachausbildung richten sich die Kündigungsrechte und die finanziellen Folgen einer Kündigung nach den gesetzlichen Vorschriften und etwaigen wirksamen individuellen Vereinbarungen.
7.3 Das Recht beider Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ebenfalls unberührt bleiben sonstige gesetzliche Kündigungsrechte, insbesondere nach den Vorschriften über Dienstverträge und gegebenenfalls nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz.
7.4 Soweit das Fernunterrichtsschutzgesetz Anwendung findet, gelten insbesondere dessen gesetzliche Kündigungsfristen und die gesetzliche Beschränkung der Vergütung auf den Wert der während der Vertragslaufzeit erbrachten Leistungen. Abweichende Regelungen zum Nachteil des Teilnehmers werden hierdurch nicht vereinbart.
7.5 Kündigungen können in Textform, beispielsweise per E-Mail, erklärt werden. Gesetzliche Möglichkeiten zur elektronischen Kündigung über eine Kündigungsfunktion bleiben unberührt.
8 Krankheit und Unterbrechung
8.1 Können Teilnehmer einer mehrmonatigen Fachausbildung wegen Krankheit einzelne Unterrichtseinheiten nicht besuchen, besteht einmalig die Möglichkeit, diese nach Abstimmung innerhalb von zwölf Monaten nach dem regulären Ausbildungsende in einem stattfindenden entsprechenden Kurs kostenlos nachzuholen. Ein Anspruch auf die Durchführung einer zusätzlichen gesonderten Veranstaltung entsteht dadurch nicht. Gesetzliche Rechte wegen einer längerfristigen oder dauerhaften Verhinderung bleiben unberührt.
8.2 Für kurzfristige Seminare, Workshops und Seminarreihen besteht kein zusätzlicher vertraglicher Anspruch auf einen kostenlosen Ersatztermin wegen persönlicher Verhinderung. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
8.3 Eine mehrmonatige Fachausbildung kann einmalig im gegenseitigen Einvernehmen bis zum nächsten entsprechenden Ausbildungsdurchlauf unterbrochen werden. Beginn und Ende der Pause, die nachzuholenden Module sowie der Wiedereinstieg werden in Textform festgehalten. Bereits vereinbarte Raten laufen während der Pause weiter, soweit keine andere Vereinbarung getroffen wird. Ist kein weiterer Durchlauf vorgesehen, wird kein unbestimmter Wiedereinstieg zugesagt. Gesetzliche Kündigungsrechte bleiben bestehen.
9 Durchführung und Änderungen
9.1 Soweit in der Veranstaltungsbeschreibung nichts anderes ausdrücklich angegeben ist, beträgt die Mindestteilnehmerzahl sechs Personen. Das ESG Bildungszentrum Vacha kann die Veranstaltung wegen Nichterreichens dieser Zahl nur bis spätestens 14 Kalendertage vor dem vereinbarten Veranstaltungsbeginn absagen. Erfolgt bis dahin keine Absage, entfällt dieses besondere Absagerecht wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl.
9.2 Eine Absage wird unverzüglich in Textform mitgeteilt. Bereits gezahlte Gebühren für die abgesagte Veranstaltung werden unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach der Absage, zurückerstattet. Ein Ersatztermin wird nur mit Zustimmung des Teilnehmers vereinbart.
9.3 Ein Wechsel der angekündigten Lehrperson ist bei Erkrankung oder einem vergleichbaren sachlichen Grund zulässig, wenn eine fachlich entsprechend qualifizierte Person eingesetzt wird und Charakter, Umfang sowie Lernziel der Veranstaltung gewahrt bleiben. War die Durchführung durch eine bestimmte Person ausdrücklich als wesentliche Leistung vereinbart, bedarf ein Austausch der Zustimmung des Teilnehmers.
9.4 Geringfügige organisatorische oder didaktische Anpassungen sind nur zulässig, wenn sie sachlich gerechtfertigt und für den Teilnehmer zumutbar sind und die vereinbarte Gesamtleistung nicht wesentlich verändern. Eine wesentliche Änderung von Termin, Unterrichtsform, Veranstaltungsort oder Leistungsumfang bedarf einer Vereinbarung mit dem Teilnehmer.
9.5 Kann eine Unterrichtseinheit wegen Erkrankung oder eines anderen Hindernisses nicht durchgeführt und nicht gleichwertig vertreten werden, wird ein Ersatztermin vorgeschlagen. Ist keine zumutbare Vereinbarung möglich, richten sich Rücktritt, Kündigung und Erstattung nach den gesetzlichen Vorschriften. Eine einseitige zeitlich unbegrenzte Verschiebung ist ausgeschlossen.
9.6 Bei höherer Gewalt und anderen außergewöhnlichen Hindernissen gelten die gesetzlichen Vorschriften. Der Veranstalter informiert unverzüglich. Gesetzliche Erstattungs- und Ersatzansprüche bleiben bestehen.
10 Unterricht und praktische Arbeit
10.1 Teilnehmer beachten die Hausordnung, die Sicherheits- und Hygienehinweise sowie die fachlichen Anweisungen der Lehrpersonen. Bei praktischen Übungen stehen die Sicherheit aller Beteiligten und das Wohl der eingesetzten Tiere im Vordergrund.
10.2 Eigene Tiere dürfen nur nach vorheriger Abstimmung mitgebracht oder für Übungen eingesetzt werden. Praktische Maßnahmen erfolgen im Rahmen des Unterrichts und nach fachlicher Anleitung. Gesetzliche Anforderungen an Tierhaltung, Tierschutz und die jeweilige Tätigkeit bleiben unberührt.
10.3 Können einzelne Übungen wegen des Zustands oder Verhaltens eines Tieres nicht verantwortbar durchgeführt werden, wird im Rahmen der vereinbarten Leistung eine geeignete Alternative angeboten. Vertraglich zugesagte wesentliche Praxisleistungen werden dadurch nicht ersatzlos gestrichen.
10.4 Bei erheblichen oder wiederholten Störungen oder Sicherheitsverstößen kann nach erfolgloser Abmahnung ein Ausschluss von einzelnen Unterrichtseinheiten in Betracht kommen. Bei einer unmittelbaren erheblichen Gefahr ist eine vorherige Abmahnung nicht erforderlich. Eine Vertragsbeendigung und ihre finanziellen Folgen richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften; ein vollständiger Gebührenverfall wird nicht pauschal vereinbart.
11 Unterrichtsmaterialien und Aufzeichnungen
11.1 Urheberrechtlich geschützte Unterrichtsmaterialien werden für die persönliche Aus- und Fortbildung überlassen. Ihre Veröffentlichung, ihr Verkauf, ihre Weitergabe an Dritte oder ihre Verwendung als eigene Lehrmaterialien ist ohne entsprechende Erlaubnis nicht gestattet, soweit nicht eine gesetzliche Nutzungsbefugnis besteht.
11.2 Persönliche schriftliche Mitschriften sind erlaubt. Ton-, Bild- und Videoaufnahmen sowie Aufzeichnungen von Onlineunterricht bedürfen der vorherigen Zustimmung des Veranstalters und der gegebenenfalls betroffenen Personen.
11.3 Foto- oder Videoveröffentlichungen durch den Veranstalter erfolgen nur auf einer entsprechenden gesetzlichen Grundlage oder nach einer gesonderten Einwilligung. Die bloße Teilnahme oder Zustimmung zu diesen AGB ist keine pauschale Einwilligung in Werbeaufnahmen.
12 Haftung und Datenschutz
12.1 Das ESG Bildungszentrum Vacha haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen. Dies gilt auch für entsprechende Pflichtverletzungen gesetzlicher Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
12.2 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet das ESG Bildungszentrum Vacha im Übrigen bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Dies sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
12.3 Zwingende gesetzliche Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, sowie ausdrücklich übernommene Garantien bleiben unberührt. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
12.4 Personenbezogene Daten werden nach den geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet. Einzelheiten zu Zwecken, Rechtsgrundlagen, Empfängern, Speicherdauer und Betroffenenrechten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung. Eine darüber hinaus erforderliche Einwilligung wird gesondert eingeholt.
13 Schlussbestimmungen
13.1 Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern bleibt der Schutz zwingender Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt, soweit diese nach den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften gelten.
13.2 Für die gerichtliche Zuständigkeit gelten die gesetzlichen Vorschriften. Ein ausschließlicher Gerichtsstand am Sitz des Veranstalters wird gegenüber Verbrauchern durch diese AGB nicht vereinbart.
13.3 Sind einzelne Bestimmungen unwirksam oder nicht Vertragsbestandteil geworden, bleibt der Vertrag im Übrigen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften wirksam. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Regelungen.
13.4 Maßgeblich ist die bei Vertragsschluss wirksam einbezogene Fassung. Diese Neufassung ändert bereits bestehende Verträge nicht rückwirkend.